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Schöner Wohnen 2005
"Das Sofabild" 2005 Im Jahr 2005 wurde von Hertha Miessner zum Thema „Schöner Wohnen“ im Wohnzimmer eines Abbruchhauses aus der Jahrhundertwende in München-Bogenhausen eine temporäre Installation als fiktive Erinnerung an die frühere Wohnsituation inszeniert. Auf dem angehäuften Rest des herausgerissenen Parketts bildeten ein antikes Sofa, ein Bild mit Goldrahmen und eine Glühbirne, eine Insel der Erinnerung an die Geschichte dieses Hauses. An der gegenüberliegenden Wand war der Text zur „Verteidigung des Sofabildes; Kunst im privaten Raum“ von Dr. Walter Graskamp zu lesen. Erst auf den zweiten Blick war zu erkennen, dass das Bild mit Goldrahmen eine digital bearbeitete Fotocollage war und damit ein irritierendes Relikt von Vergangenem und Gegenwärtigem bildete.
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Noch Schöner Wohnen 2007
"Das Sofabild" 2007 Nach Fertigstellung des Neubau 2006 wurden dieselben Künstler zum Thema „Noch Schöner Wohnen“ eingeladen den künstlerischen Dialog im privaten Kontext stattfinden zu lassen. Hertha Miessner führte diesmal den Prozess des Auflösens der Erinnerungen in einer Mischung aus der klassischen Technik des Zeichnens und der digitalen Entwicklung des Sujets fort. Die computergeneriert hergestellte Simulation der früheren Inszenierung wurde fragmentarisch an der nahezu gleichen Stelle im neuen Hauses auf die Wand gezeichnet. Die sensible Strichzeichnung lässt nur mehr eine Ahnung an Vergangenes zu und geht einen neuen Dialog mit der Gegenwart ein. |
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